Qualitätsmanagement

Das Bonner Zentrum für Hochschullehre begleitet die Prozesse der gesamtuniversitären Qualitätssicherung und -entwicklung in Studium und Lehre. Diese sind begründet in den Maximen für Studium und Lehre der Universität Bonn sowie in der Evaluationsordnung für Lehre und Studium.

Kenndatengestützte Qualitätsentwicklung

Wir machen relevante Kenndaten für Studienverlaufsanalysen zur erleichterten Auswertung visualisiert dezentral in einem Webportal verfügbar und unterstützen die Fächer auf Wunsch bei deren Interpretation sowie der Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen.

Im Intranet der Universität Bonn steht ein umfangreiches WIKI zum Kenndatenportal auf Confluence bereit (erreichbar aus dem BONNET oder per VPN).


Kompetenzorientierung und Curriculumsentwicklung

Wir unterstützen Sie bei der (auch kenndatengestützten) Analyse von Curricula sowie der Formulierung und curricularen Implementation von Qualifikations- und Lernzielen sowie bei der Umsetzung von Kompetenzorientierung in der Curriculumsentwicklung. Ausführliche Informationen über Kompetenzentwicklung sowie Informationen über das Curriculum-Struktur-Portal finden Sie auf Confluence (erreichbar aus dem BONNET oder per VPN).

Im Rahmen der kompetenzorientierten Curriculumsentwicklung ist die Passung von Studiengangs- und Modulzielen ebenso entscheidend wie die Abstimmung von Modulzielen untereinander. Dies setzt sich inhaltlich auf der nächsten Ebene in der erforderlichen Abstimmung von Modul- und Veranstaltungszielen sowie der Wahl der zum angestrebten Kompetenzerwerb passenden Prüfungsform fort. Der studentische Arbeitsaufwand (Workload) sowie die generelle Studierbarkeit (inklusive obligatorischer Kompetenzfolgen und -abhängigkeiten) bilden hierbei rahmende Richtgrößen. Bei all dem ist ferner der Vermittlung – implizit oder explizit – allgemeiner und fachübergreifender Kompetenzen hinlänglich Rechnung zu tragen, wie sie in Wissenschaft oder Beruf für Absolvent*innen eines Studiengangs bedeutsam sind, etwa zu Data Literacy.

Unter Beachtung dieser Punkte sollte ein Studiengang derart entwickelt werden, dass insbesondere die folgenden Aspekte erfüllt sind:

  • Die Qualifikations- sowie die Modulziele sind handlungsorientiert formuliert und bieten Studierenden wie Studieninteressierten konkrete Informationen, welche Kompetenzen sie wann im Studienverlauf erlangen werden.
  • Die Nachhaltigkeit der Lernprozesse ist mittels der Passung von Zielformulierung und Kompetenzanwendung (d. h. Veranstaltungs- und Prüfungsform) gesichert und fügt sich ein in das Konzept des lebenslangen Lernens; ein „teaching to the test“ (auch „Bulimielernen“ genannt) wird vermieden.
  • Die Transparenz des Studienverlaufs ist sichergestellt. In jedem Studienabschnitt ist klar definiert und wird klar kommuniziert, welche Kompetenzen durch welche Module erlangt werden und wie diese zueinander stehen. Eine Redundanz wird mithin ebenso vermieden wie eine fehlende Passung aufgrund nicht hinlänglich vorhandener Voraussetzungen auf Seiten der Studierenden respektive zu hoher Anforderungen von Seiten der Lehrenden.
  • In organisatorischer und qualitativer Hinsicht wird Wert gelegt auf die regelmäßige Analyse der oben genannten Aspekte sowie auf die Einhaltung der definierten Kompetenzfolgen und selbst gesetzten Qualitätsansprüche.

Das BZH unterstützt die Fakultäten in diesem Bereich vornehmlich durch folgende Dienstleistungen:

  • wir unterstützen Sie bei der Analyse von Curricula im Status quo anhand der Studienverlaufspläne und der formulierten Module und deren Zielen;
  • wir beraten Sie bei der Analyse der Formulierungen von aktuellen und bei der Erstellung neuer oder zu überarbeitender Qualifikations- und Lernziele;
  • wir unterstützen Sie bei einer tiefergehenden Analyse von Curricula anhand studiengangsbezogener Kenndaten zur Identifikation möglicher Problemstellen;
  • wir führen für Sie spezifische Maßnahmen zum Einbezug der Studierenden (und anderer Stakeholder*innen) durch bei Neukonzeption, Überarbeitung oder Analyse der Curricula, beispielsweise eines CAP (Curriculum Analysis Poll: Befragung der Studierenden eines Studiengangs zu Umständen des Studiums, Analyse von Schwachstellen aus Studierendensicht);
  • wir fertigen für Sie Leitfäden und Handreichungen zu diversen Themen im Aufgabenbereich der Curriculumsentwicklung und -analyse an;
  • wir erörtern methodisch-didaktische Möglichkeiten im Kontext curricularer Gestaltungsoptionen.

Schulung und Qualifizierung

Als konkreten Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung in Studium und Lehre hält das BZH Schulungs- und Qualifizierungsangebote im Bereich der Hochschuldidaktik – einschließlich eLearning und Blended Learning – sowie des Studienmanagements vor.

Unsere Schulungsangebote für das Kenndatenportal finden Sie im Intranet unter Confluence (erreichbar aus dem BONNET oder per VPN). Die Anwender*innenschulung ist Voraussetzung für den Erhalt des Zugangs zum Kenndatenportal, vertiefende Schulungen und Beratungen können mit bedarfsorientiertem Zuschnitt unternommen werden.

Angebote für Lehrende und Tutor*innen finden Sie auf den Seiten des Bereichs Qualifizierung.


Gute Lehre als gemeinschaftlicher Auftrag

Wir begleiten aktiv die Bildung und Stärkung von Lehrgemeinschaften etwa im Rahmen themengeleiteter Orientierungstage – auf Fakultäts-, Fachbereichs-, Fachgruppen- und Institutsebene. Auf den Seiten im Bereich Qualifizierung informieren wir Sie über entsprechende Angebote.


Beratung und Kontakt

Interne Besucher*innen erhalten zu den oben genannten Themenbereichen ausführliche Informationen auf den entsprechenden Seiten in Confluence (erreichbar aus dem BONNET oder per VPN). Darüber hinaus stehen wir Ihnen jederzeit auch persönlich zur Verfügung.

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Stefan Krüger

Bereich Kenndatenportal und Kenndatenportalnetzwerk sowie Qualitätssicherung

+49 228 73-60249

Avatar Pickert

Daniel Pickert

Bereich Curriculumsentwicklung und Qualitätssicherung

+49 228 73-6122

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Kenndatenportal

Das Kenndatenportal ist eine webbasierte Qualitätsmanagement-Plattform zur Visualisierung von Studienverlaufsdaten.

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