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Individual teaching/learning projects


Graduation Summer Semester 2018

  

 Strahlst du schon - oder lebst du noch?

Ziel: Fachwissen an Fachfremde vermitteln

Strahlst du schon - oder lebst du noch?

Dr. Elisabeth Eppard

Medizinische Fakultät
Nuklearmedizin

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Zielgruppe

Studierende der Humanmedizin in den vorklinischen Semestern

Projektbeschreibung

Physikalische und chemische Grundlagen der Nuklearmedizin sind nicht Teil des medizinischen Curriculums und werden auch in den Naturwissenschaften nur unzureichend behandelt. Gleichzeitig werden sie als bekannt vorausgesetzt, wenn die Mediziner als Assistenzärzte in der Nuklearmedizin anfangen. Diese Grundlagen zu vermitteln und die angehenden Nuklearmediziner im Umgang und in den Besonderheiten von radioaktiven Arzneimitteln zu schulen ist Ziel des Lehrprojekts.

 

 
 Spracherwerb multimodal

Ziel: Spracherwerb als mehrdimensionalen Gegenstandsbereich jenseits traditioneller, rein textbasierter Lehrgespräche greifbar machen

Spracherwerb multimodal

Julia Fuchs

Philosophische Fakultät
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

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Zielgruppe

Fortgeschrittene Bachelor-Studierende der Germanistik

Projektbeschreibung

Im Zentrum des betroffenen Blockseminars stehen die Stadien des kindlichen Erstspracherwerbs im Deutschen.

Vorbereitend auf das Seminar lesen die Studierenden ausgewählte Grundlagenliteratur, die ihnen in Form eines Readers zur Verfügung gestellt wird.

Zur Erarbeitung der relevanten Inhalte kommen während des Blockseminars unterschiedliche, dem jeweiligen Gegenstand angemessene methodische Verfahren zum Einsatz, u.a.: Lehrgespräch, Leittextmethode, Projektarbeit und ‚Battle of Theories‘. Die Studierenden sind also aktiv bei der Generierung von Inhalten beteiligt. Studien zum Erstspracherwerb im Deutschen werden von den Studierenden in Gruppen im Rahmen von Referaten vorgestellt.

Als Analysematerial fungieren Videosequenzen des Korpus „Spracherwerb audiovisuell“ der FU Berlin, ausgewählte Transkripte und Audiomaterial der Datenbank "CHILDES" sowie der Ausschnitt eines Spielfilms zum Spracherwerb bei sprachlich-sozialer Isolation.

 

 
 Einsatz von e-campus und Erlernen von Distant Reading

Ziel: Kritische Lektürefähigkeit erarbeiten und erproben, Autonomie erfahren in Lernkontrolle und -fortschritt, Kompetenz erwerben qua Medienumgang, Relevanz erleben hinsichtlich der gegenwärtigen Entwicklung der Geisteswissenschaften

Einsatz von eCampus und Erlernen von Distant Reading

Dr. Milan Herold

Philosophische Fakultät
Institut für Klassische und Romanische Philologie, Abteilung für Romanische Philologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 1.-8. Semester, v.a. auch internationale Studierende (Frz., It., Span.)

Projektbeschreibung

Das Projekt lässt sich in zwei Aspekte gliedern:

(i) Die verschiedenen eTeaching-Elemente auf eCampus werden begleitend und unterstützend zu folgenden Zwecken eingesetzt: Studierende können z.B. selbstständig in Probeklausuren und in Tests, die mit einem Fragenpool generiert werden, ihren Lernfortschritt für die Klausur kontrollieren.

(ii) Distant Reading, also die computergestützte Analyse mit großen Textkorpora, wird in einer Online-Phase eingeführt; die Ergebnisse werden im Plenum hinsichtlich möglicher Hausarbeitsthemen besprochen.

 

 
 Schreibwerkstatt - Kultivierung von Schreibkompetenz

Ziel: Förderung wissenschaftlicher Methodenkompetenz als zentrales Element im Seminar etablieren

Schreibwerkstatt - Kultivierung von Schreibkompetenz

Andrea Höing und Christine Hottenrott

Philosophische Fakultät
Institut für Orient- und Asienwissenschaften

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Zielgruppe

Master-Studierende der Asienwissenschaften mit Profil "Wirtschaft und Gesellschaft"

Projektbeschreibung

Mit unserer Idee, die Bearbeitung aktuell relevanter Fachthemen mit einer Schreibwerkstatt zu verbinden, beabsichtigen wir, die sich daraus ergebenden Herausforderungen aufzugreifen und zu nutzen. So soll die Förderung von Schreibkompetenz ein offizieller Bestandteil des Seminars, bestenfalls des Masterstudiengangs, werden.

Die Innovation im Rahmen unseres Masterprogramms weist drei Charakteristika auf:

  • Aktuelle relevante Fachthemen werden in Verbindung mit einer Schreibwerkstatt bearbeitet.
  • Die Methode des Peer-Feedbacks eröffnet Möglichkeiten der Meinungsbildung, der gegenseitigen Unterstützung und der Weiterentwicklung individueller Schreibpotentiale.
  • Im Verlauf haben die Studierenden die Möglichkeit, feedbackgeleitet ihre Haus- oder Masterarbeit vorzubereiten.

Die Schreibwerkstatt ist ein Ansatz, Schreibpraxis als zentrales Element im Seminar zu etablieren und dadurch Kompetenzen im wissenschaftlichen Denken und Schreiben zu fördern und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Studierenden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch auf die von ihnen erwartete Leistung vorzubereiten, nämlich das Anfertigen von schriftlichen wissenschaftlichen Arbeiten.

 

 
 eInnovationen nachhaltig gestalten

Ziel: Fach- und Methodenwissen in der Lehre langfristig beibehalten, Wissensmanagement konzeptionell aufbauen

eInnovationen nachhaltig gestalten

Caroline Kamrath

Landwirtschaftliche Fakultät
Institut für Ressourcen- und Lebensmittelökonomik

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Zielgruppe

Lehrende an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität

Projektbeschreibung

An Universitäten besteht eine hohe Fluktuation an wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Dozierenden. Der Wissensverlust mit jedem Abgang ist besonders in der Lehre in den wiederkehrenden Veranstaltungen zu spüren.

Um intrinsisch motiviertes Wissen, Innovationen und Erfahrungen extrinsisch nachhaltig zu gestalten, ist ein gut durchdachtes Wissensmanagement von hoher Bedeutung. Der strategische Wissenserhalt am Lehrstuhl wird erfolgreich durch strukturierte Dokumentationen und direkten Wissensaustausch der Lehrenden unterstützt.

 

 
 Das Drama der Inklusion - ein Theaterstück

Ziel: Inklusionsorientierte Fragestellungen praxisnah und erfahrungsbasiert in die Bachelor-Lehramtsausbildung im Fach Deutsch implementieren

Das Drama der Inklusion - ein Theaterstück

Kristina Krieger-Laude

Philosophische Fakultät
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende des Lehramtsstudienfachs Deutsch im 3.-5. Fachsemester

Projektbeschreibung

In zwei theaterpraktischen Sitzungen am Theater Bonn erproben die Studierenden handlungs- und produktionsorientierte Verfahren für den inklusiven Literaturunterricht. Sie lernen, welche Methoden geeignet sind, um Schüler*innen individuelle Zugänge zu literarischen Texten zu ermöglichen. So stellen sie einen Zusammenhang zwischen den Inhalten der vorbereiteten theoretischen Texte und der praktischen Umsetzung her, den sie in einer schriftlichen Reflexion festhalten.

 

 
 Path to Math -- Das Integral der Notwendigkeit vom 1. Semester bis zum Bachelor über die Zeit ist gleich Spaß.

Ziel: Fachwissen an Fachfremde vermitteln mit der besonderen Herausforderung: Mathematik macht auch Spaß!

Path to Math – Das Integral der Notwendigkeit vom 1. Semester bis zum Bachelor über die Zeit ist gleich Spaß.

Dr. Friedrich Malberg

Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Chemie, Mulliken Center für Theoretische Chemie

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Zielgruppe

Studierende der Studiengänge B.Sc. Chemie, Chemie Lehramt und Lebensmittelchemie im 1./2. Semester

Projektbeschreibung

Das Projekt „Path to Math“ greift die beiden Hauptprobleme der Mathematik als Nebenfach im Chemiestudium auf: die Heterogenität im Wissensstand und im Wertesystem der Studierenden sowie die Rolle als Zubringerfach (Mathematik ist Nebensache).

Das Projekt bietet einen Pfad zur Mathematik, der zeigt, dass Mathematik auch Spaß macht. Die Umsetzung – der Pfad – erfolgt dabei in mehreren Schritten:

  1. Vorlesungen und Übungen werden umgestaltet.
  2. Neue Übungsformen und Zusatzübungen werden angeboten.
  3. Eine Neukonzeption der Mathematik als Teamsport erfolgt.

Diese Schritte ermöglichen eine kognitive und affektive Homogenisierung gegenüber der Mathematik, schaffen Kompetenzerleben und fördern die Selbstmotivation. Zusätzlich regen sie soziale Interaktionen und das Selbststudium der Studierenden derart an, dass diese Nachhaltigkeit im Lernprozess für sich selbst und ihre Kommiliton*innen kreieren können.

 

 
 KOMPASS TEXTARBEIT. Lesen - Schreiben - Präsentieren

Ziel: Theoretische Vermittlung und praktische Übung von Techniken wissenschaftlicher Textarbeit mit inhaltlicher Einbettung in eine relevante Fachthematik

KOMPASS TEXTARBEIT. Lesen – Schreiben – Präsentieren

Oliver Thomas Rau

Philosophische Fakultät
Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende der Philosophischen Fakultät (Fokus auf die Politikwissenschaft)

Projektbeschreibung

Das Lehrprojekt in Seminarform vermittelt Techniken wissenschaftlicher Textarbeit bei gleichzeitiger inhaltlicher Einbettung in eine relevante (politik-)wissenschaftliche Fachthematik. Es richtet sich vornehmlich an Bachelor-Studierende der Geisteswissenschaften.

Der didaktische Schwerpunkt liegt auf der Förderung methodischer Kompetenzen in den Bereichen Textrezeption, Textproduktion und Textpräsentation. Zur nachhaltigen praktischen Übung ermöglicht das Lehrprojekt Studierenden kooperatives Lernen in Form von peer groups. Dabei ist das Ziel, mittels gegenseitiger Unterstützung und auf wissenschaftlicher Literaturbasis das Verfassen eines eigenen wissenschaftlichen Textes zu trainieren.

 

 
 Inklusion als Herausforderung: das Potential des Fachs Geschichte

Ziel: Durch Lernportfolio, projektorientierte Arbeit und reflexive Vorgehensweise die Lehramtsstudierenden in einer frontalen Veranstaltung aktivieren, um ein neues Professionalitätsverständnis in inklusionsorientierter Lehrerbildung anzustoßen

Inklusion als Herausforderung: das Potential des Fachs Geschichte

Dr. Eugenio Riversi

Philosophische Fakultät
Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung für Mittelalterliche Geschichte

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende des Lehramtsstudienfachs Geschichte im 3.-5. Semester

Projektbeschreibung

Um ein neues, inklusionsorientiertes Professionalitätsverständnis der zukünftigen Lehrer*innen im Fach Geschichte anzustoßen, zielt das Projekt darauf ab, das Plenum, d. h. eine vorlesungsähnliche Veranstaltung anders zu gestalten.

Die zu vermittelnden Fachinhalte werden in Impulse gegliedert, auf welche die Studierenden durch reflexive Fragen und Raster reagieren können. Diese Fragen und Raster sollen die Erstellung eigener Lernportfolios anregen, in denen die vermittelten Inhalte und die verteilten Materialien gesammelt und organisiert werden können.

Die Impulse unterstützen die Projektarbeit der Studierenden, die im zweiten Teil des Kurses eigene Unterrichtseinheiten erstellen, diese nach Feedback der Kommiliton*innen gegebenenfalls modifizieren und zuletzt im Plenum vorstellen und diskutieren.

Die abschließende Klausur, während der die Studierenden ihre Lernportfolios verwenden dürfen, stellt eine Art Reflexion der gelernten Fachinhalte, des eigenen Lernprozesses sowie der selbst erstellten didaktischen Projekte dar.

 

 
 Korpusbaukasten - How to learn linguistics

Ziel: Methoden sprachwissenschaftlichen Arbeitens (Textarbeit, Korpusarbeit) vermitteln und in den Semesterplan integrieren

Korpusbaukasten – How to learn linguistics

Clara Stumm

Philosophische Fakultät
Institut für Klassische und Romanische Philologie, Abteilung für Romanische Philologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende der Romanistik (meist erstes sprachwissenschaftliches Proseminar)

Projektbeschreibung

Der Umgang mit wissenschaftlichen Texten wird im Hinblick auf die Anforderungen eines philologischen Studiums in die wöchentliche Seminararbeit integriert. Dies ermöglicht gleichzeitig eine höhere und aktive Beteiligung der Studierdenden an den Semesterthemen.

Die Integration von Korpusarbeit in den Semesterplan bereitet die eigenständige Bearbeitung und Analyse von genuinem Sprachmaterial vor. Die Studierenden tauschen sich hierzu anhand von Peer-Feedback mit ihren Kommiliton*innen aus und entwickeln so bereits die Grundlage für die Hausarbeit (= Modulabschlussprüfung) in der Präsenzlehre.


Graduation Winter Semester 2017/18

 
 E-Portfolios und E-Poster
Ziel: Unterstützung des Lernprozesses durch den Einsatz digitaler Medien

Dokumentation von studentischen Lernprozessen durch E-Portfolios und E-Poster im Modul Prävention und Förderung in der Psychomotorik

 

Frank Francesco Birk

Universität zu Köln
 

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Zielgruppe

Masterstudierende im 3. Semester

Projektbeschreibung

Dieses Modul besteht aus zwei Seminaren:
1. Motodiagnostik, Förderplanung und Entwicklungsbegleitung
2. Zielgruppenspezifischer Transfer, bewegungsorientierte Zugänge und Methoden
Die Studierenden beschäftigen sich in dem Modul Prävention und Förderung mit den Grundlagen von quantitativen und qualitativen (förder-)diagnostischen Verfahren sowie der didaktisch-methodischen Planung, Durchführung sowie Auswertung von Förderstunden im Fach Psychomotorik. Weiter werden Körper und Bewegung als Zugang zu inklusiven Bildungsprozessen thematisiert sowie Erfahrungsräume für Studierende und Spielräume für Förderprozesse reflektiert. Zudem erstellen die Studierenden als Prüfungsleistung exemplarisch einen Förderplan für ein Kind.

 

 
 EBM
Ziel: Entwicklung eines neuen Veranstaltungskonzepts

Evidenzbasierte Medizin (EBM) - Eine Einführung für PJ-Studierende am Universitätsklinikum Bonn

Dr. Susanne Hoffmann

Medizinische Fakultät
Institut für Patientensicherheit

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Zielgruppe

Medizin-Studierende im praktischen Jahr

Projektbeschreibung Im Rahmen der Weiterentwicklung des Medizinstudiums fordern der Wissenschaftsrat und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften die Stärkung der wissenschaftlichen Kompetenzen von Absolventen des Studiums der Humanmedizin durch die longitudinale Integration von Methodenkursen in das Medizinstudium. Aus diesem Anlass und zur Pilotierung zukünftiger Veranstaltungsformate wurde im Auftrag der Untergruppe Studienplanung des Studiendekanats ein Workshop zum Thema „Evidenzbasierte Medizin“ für PJ-Studierende entwickelt.
Es wurde ein vierstündiger Workshop im Rahmen der PJ-Weiterbildung konzipiert, der 2017 zweimal als Pilot durchgeführt wurde.
Im Rahmen der Posterpräsentation werden ausgewählte Evaluationsergebnisse dargestellt und Möglichkeiten der langfristigen Weiterentwicklung des Lehrformats diskutiert.
 

 
 Selbststudium fördern
Ziel: Selbststudium fördern

Selbststudium fördern – Kontinuierliches Lernen unterstützen. Integration von Online-Elementen in die Lehre

Dr. Antje Kiesel

Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut für Angewandte Mathematik

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Zielgruppe Studierende der Agrar- und Ernährung- und Lebensmittelwissenschaften im 1. Semester, 300-400 Studierende
Projektbeschreibung Das Projekt besteht aus zwei Teilen:
1. Mathematik um halb acht
Jeden Abend um 19:30 wird in eCampus eine Multiple-Choice-Aufgabe zur Bearbeitung freigeschaltet. Die Aufgaben werden von Studierendengruppen erstellt und eingereicht. Es erfolgt dabei eine fachliche Betreuung durch die Tutoren. Ein anonymisiertes wöchentlich veröffentlichtes Scoring (abhängig von Teilnahme und Richtigkeit der Antworten) soll dabei den Wettbewerbscharakter anregen. Das (einmalige) Stellen und das (regelmäßige) Lösen der Aufgaben soll die Studierenden dazu bringen, sich kontinuierlich mit dem Vorlesungsstoff auseinanderzusetzen.
2. Online-Lernmodule
Insgesamt 5 Online-Lernmodule wurden in die Vorlesung integriert. Die Studierenden erarbeiten einfache Begriffe und Inhalte der Vorlesung selbst und bekommen diverse anschauliche Beispiele dazu präsentiert. Insbesondere die Möglichkeit der Selbstüberprüfung durch Zwischentests ermöglichen das Üben im eigenen Lerntempo. Die Vorlesung kann dadurch deutlich anwendungsorientierter und problembasierter gestaltet werden, da nicht mehr so viel Zeit für Definitionen und einfache Zahlenbeispiele eingeplant werden muss.
 

 
 Wissenschaftliche Fragestellungen konzipieren
Ziel: Kriteriengestützte Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen

Kriteriengestützte Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen

Kevin Medau

Philosophische Fakultät
InstitutInstitut für Politische Wissenschaft und Soziologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 1.-6. Semester

Projektbeschreibung

In verschiedenen Übungseinheiten (über das gesamte Semester) sollten Studierende Fragestellungen zu verschiedenen Themen erarbeiten.

 

 
 Investition und Finanzierung
Ziel: Theorie in die Praxis übertragen

Theorie in die Praxis übertragen; Investitions- und Finanzierungsentscheidungen treffen und begründen.

Alisa Spiegel

Landwirtschaftliche Fakultät
Institut für Lebensmittel- und
Ressourcenökonomik

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Zielgruppe

Wahlmodul für internationale Master-Studierende im 3. Semester des englischsprachigen Programms "Agricultural and Food Economics"; ca. 10-15 Teilnehmer

Projektbeschreibung In diesem Projekt handelt es sich um das Wahlmodul „Investition und Finanzierung“ im 3. Semester des englischsprachigen Programms "Agricultural and Food Economics". Das Ziel des Projektes ist nicht nur die für Investitions- und Finanzierungsentscheidungen erforderliche wissenschaftliche Kompetenz beizubringen, sondern auch Theorie und Praxis zu verknüpfen. Dabei sollen Engagement und Lernbegeisterung gefördert werden. Die didaktische Herausforderung besteht darin, dass die Lerngruppe durch einen sehr heterogenen Erfahrungs- und Wissensstand gekennzeichnet wird. Zur Umsetzung dieser anspruchsvollen Ziele werden vielfältige didaktische Methoden angewendet, die im Rahmen der Posterpräsentation dargestellt werden.
 

 
 eKlausuren
Ziel: eKlausuren sinnvoll nutzen

Lehre und Prüfung optimieren durch Analyse von Qualitätsindikatoren bei eKlausuren

Dr. Julia Steinhoff-Wagner

Landwirtschaftliche Fakultät
Institut für Tierwissenschaften

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende der Agrarwissenschaften, Modul Tiergesundheit und Verfahrenstechnik im 5. Semester

Projektbeschreibung

Zunehmend mehr Klausuren werden von einer papierbasierten Version auf eine rechnergestützte eKlausur umgestellt. Dabei verändern sich die Aufgaben und Möglichkeiten für die Lehrenden gravierend. Welche Qualitätsindikatoren in Bezug auf eKlausur-Daten geeignet sind, um sowohl die Lehre im Vorfeld zu verbessern, als auch die Prüfung selbst zu reflektieren, wurde aus drei Perspektiven beleuchtet: 1. Literatursuche nach Qualitätsindikatoren, 2. Empirische Untersuchung bei Bonner Lehrenden und 3. Berechnung von Qualitätsindikatoren anhand eines Beispieldatensatzes. Es stehen Lehrenden sehr aussagekräftige Qualitätsindikatoren für eKlausuraufgaben zur Verfügung, wohingegen die Aussagekraft der gesamten Klausur sehr abhängig von der Kohorte ist. Rückschlüsse zur Lehre aus den eKlausur-Daten abzuleiten, ist sehr zeitintensiv und basiert stark auf Annahmen und Erfahrungen.


Graduation Summer Semester 2017

 

 
 Popular Science
Ziel: Vermittlung von Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Popular Science? Entdeckerromane zwischen Wissenschaft und Literatur

Dr. Juliane Braun

Philosophische Fakultät
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie

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Zielgruppe

Master-Studierende ab dem 2. Fachsemester
(North American Studies Program)

Projektbeschreibung

Im Rahmen eines Seminars zur kulturellen Konstruktion des pazifischen Ozeans („Pacific Imaginations“) soll die Wahrnehmung der Studierenden für die Unterschiede zwischen wissenschaftlichen und populären Texten geschärft werden. Dafür wurde nach den Prinzipien des Inverted Classroom-Modells eine Lerneinheit konzipiert, in der die Studierenden einen wissenschaftlichen, multimodalen Begleitband zu einem populärwissenschaftlichen Roman verfassen.

Dabei wenden die Studierenden analoge und digitale Werkzeuge in den Bereichen der Recherche, Annotation, Textkritik, Textproduktion, Präsentation und Wissenschaftskommunikation an.

Gegenstand dieser Einheit ist Glynis Ridleys Roman The Discovery of Jeanne Baret: A Story of Science, the High Seas, and the First Woman to Circumnavigate the Globe (2010), ein Text, der die wahre Geschichte einer Frau rekonstruiert, die von 1766-1769 als Mann verkleidet mit Bougainvilles Pazifikexpedition um die Welt segelte.

 

 
 Biometrie.jpg
Ziel: Aktivierung in frontaler Lehre / Vermittlung von Problemlösestrategien

Biometrie für Nicht-Mathematiker*innen – Vermittlung von Problemlösestrategien

Dr. Beate Doerffel

Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
Institut für Angewandte Mathematik

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende der Studiengänge Agrarwissenschaften und Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften (Pflichtmodul – 540 Studierende)

Projektbeschreibung

Studierende, deren Hauptfach nicht Mathematik ist, zeigen häufig wenig fachliches Interesse sowie mangelnde Eigeninitiative für Mathematik. Ferner fehlen sehr oft Problemlösestrategien für mathematische Aufgaben.

Über drei Jahre hinweg wurden in der Vorlesung und den Übungen aktivierende Elemente und das Selbststudium fördernde Zusatzangebote eingeführt (vgl. Grafik).

Das hier vorgestellte Teilprojekt hat das Ziel, den Erfolg und damit die Motivation durch Vermittlung von Problemlösestrategien zu erhöhen.

 

 
 Wissenschaft_live.jpg
Ziel: Aktivierung in frontaler Lehre

Wissenschaft ‚live’ erleben und Optimierung frontaler Lehre

Inge Erhardt, M.A.

Philosophische Fakultät
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 2. Studienjahr, i.d.R. 4. Fachsemester

Projektbeschreibung

Didaktische Herausforderung:
Die Übung ist ergänzend zur Vorlesung konzipiert, nicht wiederholend; der Unterrichtsstoff von Vorlesung und Übung sind nicht parallel angeordnet. Zusätzlich ist die Lehrkultur am Institut durch traditionelle frontale Lehre gekennzeichnet, was auch die Erwartungen und Bereitschaft zur Mitarbeit der Studierenden prägt.

Ziel des Projekts:
Ziel ist einerseits die Aktivierung der Studierenden zur Erreichung besserer Ergebnisse in der Abschlussklausur und andererseits eine positive Veränderung der Einstellung der Studierenden zu ihrem Studium und dem Fachgebiet durch eine Abweichung von reiner Stoffvermittlung.

 

 
 Praxis_und_Vertiefung.jpg
Ziel: Vermittlung von Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Praxis und Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens

Nils Fischer

Philosophische Fakultät
Institut für Orient- und Asienwissenschaften

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende

Projektbeschreibung „Wie bekomme ich Studierende zum Studieren?“ ist die grundlegende didaktische Fragestellung dieses explorativen Lehr-/Lernprojekts. Die Herausforderung bestand darin, einen guten und produktiven Umgang mit schwierigen Rahmenbedingungen von Seiten des Dozenten, der Universität und der Studierenden zu etablieren.

Als Grundgerüst des Projekts diente eine bewährte und sehr gut evaluierte Übung zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, durch die ein vielseitiger und aktueller Studieninhalt strukturiert wurde. Ziel war die Verbesserung der Verbindlichkeit der Qualität der Kursbeiträge, Hausarbeiten und Anwesenheit.

 

 
 Ein schreibkompetenzorientiertes
Ziel: Förderung forschenden Lernens / Vermittlung von Kompetenzen im textsortenspezifischen Schreiben

Ein schreibkompetenzorientiertes kooperatives Ausstellungsprojekt

Mag. Valeska Flor

Philosophische Fakultät
Fakultät für Archäologie und Kulturanthropologie

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Zielgruppe

Master-Studierende im 1.-3. Semester

Projektbeschreibung

Im Lehrforschungsprojekt „Aushandlungen von Ländlichkeit“ lernen die Studierenden in eigenständigen empirischen Studien, Theorien und Methoden auf ein bestimmtes Thema anzuwenden und ergebnisorientiert umzusetzen. Neben der Erforschung eines spezifischen Themas eignen sie sich Formen der reflektierten Wissensvermittlung an: Eingeübt werden der Entwurf und die Umsetzung eines Forschungsprojekts sowie die Präsentation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in einer Ausstellung und einem Ausstellungskatalog.

Das LVR Freilichtmuseum Kommern ist dabei als Kooperationspartner unabdingbar, sowohl als Ort der Ausstellung als auch durch die Expertise, die den Studierenden hilft, die eigenen Projekte umzusetzen. Bei der Erarbeitung der Ausstellung werden die Studierenden über eine Schreibwerkstatt intensiv von der Dozentin (in Absprache mit dem Kooperationspartner) betreut, damit sie die neue Textsorte „Ausstellungstext“ erarbeiten können.

 

 
 Die_erste_Hausarbeit
Ziel: Vermittlung von Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Die erste Hausarbeit – wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben lehren und lernen

Miriam Gertzen M.A.

Philosophische Fakultät
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 2. Fachsemester

Projektbeschreibung

Didaktische Herausforderung:
Das Modul besteht aus Übung und Tutorium, wobei die Übung ausschließlich Fachkompetenz und das Tutorium ausschließlich Methodenkompetenz vermitteln soll. Den Tutor*innen obliegt damit eine (zu) große Verantwortung. Da die Tutorien nicht an spezifische Übungen gekoppelt sind und somit keine/kaum effiziente Rücksprache zwischen Dozent*innen und Tutor*innen möglich ist, werden den Dozent*innen Probleme und Fragestellungen der Studierenden zur Methodenkompetenz erst zu spät bewusst.

Ziel des Projekts:
Ziel ist, der Entkopplung von Fach- und Methodenkompetenz ein Stück entgegenzuwirken, um einerseits Probleme früh thematisieren zu können und andererseits den Studierenden zu ermöglichen, Methoden direkt im Fachzusammenhang anwenden, erproben und reflektieren zu können. So soll das Planen und Schreiben der Hausarbeit erleichtert werden.

 

 
  Forschungs- und Praxiserfahrung_GartenKultur .jpg
Ziel: Förderung forschenden Lernens

Forschungs- und Praxiserfahrung in kooperativen Lehrforschungsprojekten sammeln – Rückblick auf das Projekt GartenKult

Andrea Graf

Philosophische Fakultät
Fakultät für Archäologie und Kulturanthropologie (ausgeschieden)

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Zielgruppe

Master-Studierende im 1.-3. Semester

Projektbeschreibung

Zur Vorbereitung auf den Forschungsprozess der eigenen Masterarbeit sowie in Bezug auf eine praktische Berufsorientierung können Lehrforschungsprojekte in Kooperation mit außeruniversitären fachlichen Forschungseinrichtungen den Studierenden hilfreiche Erfahrungswerte innerhalb des geschützten Raums der Universität ermöglichen.

Lehrforschungsprojekte als Kooperationsprojekte sind an der Abteilung Kulturanthropologie als neues (Lehr-)Format des forschenden Lernens für Masterstudierende entwickelt und in den Lehrplan implementiert worden.

Das im WS 2015/16 und SoSe 2016 durchgeführte Projekt zum Thema “GartenKultur – Von Subsistenzwirtschaft, politischer Partizipation und Landschaftsgestaltung” in Kooperation mit dem LVR-Industriemuseum bildete dabei den Auftakt der einjährigen praxisbezogenen Projektarbeiten.

 

 
 Online-Lernmodule
Ziel: Vermittlung von Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Online-Lernmodule “Wissenschaftliches Arbeiten in den Asienwissenschaften"

Dr. Marie-Luise Legeland & Vanessa Tkotzyk

Philosophische Fakultät
Institut für Orient- und Asienwissenschaften

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Zielgruppe

Bachelor-Studienanfänger*innen aller Abteilungen des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften in den Pflichtmodulen der Fachprofile

Projektbeschreibung Anlass des Projekts:
Reakkreditierung des B.A.-Studiengangs "Asienwissenschaften“ zum WS 2018/19 mit dann stärkerer fachspezifischer Profilbildung
  • Verlagerung der wissenschaftlichen Ausbildung in die einzelnen Abteilungen des IOA und Wegfall des bisherigen Pflichtmoduls „Wissenschaftliches Arbeiten in den Asienwissenschaften" für alle Studienanfänger*innen.
  • Problem: Schaffung einer gemeinsamen Basis strukturierter Grundkenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeiten für alle Studierende der Lehreinheit trotz unterschiedlicher fachlicher Ausrichtungen.
  • Erstellung von Online-Lernmodulen mit den zentralen Inhalten der bisherigen Lehrveranstaltung.
  • Einsatz nach Blended-Learning-Konzept, flankierend zu den abteilungseigenen Einführungen in das wissenschaftliche Arbeiten.
 

 
  Lern(er)-Portfolio.jpg
Ziel: Aktivierung der Lernenden

Lern(er)-Portfolio zur Wissensorganisation

Patricia Schepe

Philosophische Fakultät
Institut für Orient- und Asienwissenschaften (ausgeschieden)

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 2. Fachsemester Asienwissenschaften, Schwerpunkt Sinologie

Projektbeschreibung

Didaktische Fragestellung:
Wie können Lernende aktiviert werden, sodass sie Wissenslücken hinsichtlich basaler grammatischer Fachbegriffe, welche in der Sprachvermittlung oft vorausgesetzt werden (z.B. Pronomen, Konjunktion, Präposition...), selbstständig mit wissenschaftlich zitierfähigen Quellen aufarbeiten können, um die entsprechende Terminologie nachfolgend adäquat anzuwenden?

Herausforderung:
Die Förderung von Kernkompetenzen, welche häufig vernachlässigt erscheinen, in die Lehrveranstaltung zu integrieren, trotz eines strikten Lehrplans, der dies nicht vorsieht.

 

 
 Didaktik_Fallbearbeitung
Ziel: Aktivierung in frontaler Lehre

Didaktik der rechtswissenschaftlichen Fallbearbeitung

Dr. Stephan Seiwerth

Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Zentrum für Europäisches Wirtschaftsrecht

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Zielgruppe

Studierende der Rechtswissenschaft in  Anfangssemestern

Projektbeschreibung

Von Rechtswissenschaftler*innen wird vom ersten Semester bis zur Rente erwartet, dass sie konkrete Fälle aus dem tatsächlichen Leben einer rechtlich begründeten Lösung zuführen – und nicht, dass sie eingeprägtes Wissen wiedergeben.

Im Zentrum der rechtswissenschaftlichen Lehre aber steht das Verlesen von Wissen. Den wenigen Übungen kommt so eine bedeutende Rolle zu. Es hilft hier aber nicht, wenn, wie üblich, der AG-Leitende am Katheder übt und die Studierenden mitschreiben.

Ansatz: „It is what the students do that they learn, not what the teacher does.“

Publikation Aktivierung und lernförderliche Lehre in der Falllösungs-Arbeitsgemeinschaft.
In: Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft. Jg. 4 (2017), H. 3, S. 196-209.
 

 
 Einsatz von Blended Learning
Ziel: Wissenserwerb auslagern

Einsatz von Blended Learning zur Optimierung des Vorkursangebots im Nebenfach "Mathematik"

Dr. Caroline Stobe

Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Chemie

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Zielgruppe

Studienanfänger*innen der Fächer Chemie, molekulare Biomedizin, Biologie, Geodäsie, Agrar-, Geo-, Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften (Vorkurs)

Projektbeschreibung

Die sichere Anwendung von Rechentechniken ist eines der wichtigsten Werkzeuge in der (Natur-)Wissenschaft. Vielen Studienanfänger*innen fehlt jedoch die Übung, die für die sichere Beherrschung mathematischer Grundlagen notwendig ist. Vorkurse sollen der Inhomogenität des Vorwissens der Studienanfänger*innen Rechnung tragen – ihr zeitlicher Rahmen ist jedoch knapp bemessen.

In diesem Projekt wurde ein Online-Kurs entwickelt (für die Plattform preCampus), mit dessen Hilfe Studienanfänger*innen vor Beginn des eigentlichen Vorkurses bereits mathematische (Schul-)Kenntnisse auffrischen können. Der Fokus liegt hierbei darauf, fehlende Übung im eigenen Lerntempo nachholen zu können. Im Präsenzteil wird das so aktivierte Vorwissen – im Sinne des Inverted Classroom – für die Lösung anspruchsvoller Anwendungsaufgaben genutzt.

Bei dem Lehr-/Lernprojekt handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit Herrn Dr. Ulrich Keßler und Frau Dr. Antje Kiesel aus der Mathematik.

 

Graduation Winter Semester 2016/17

 
 Entwicklung einer Selbststudienaufgabe
Ziel: Wissenserwerb auslagern

Entwicklung einer Selbststudienaufgabe zum Thema "Semantischer Wandel"

 

Thomas-Sebastian Bertram

Philosophische Fakultät
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende, v. a. im ersten und zweiten Fachsemester (Mittelhochdeutsch-Vorkenntnisse und Erfahrung mit Themen der historischen Linguistik nicht vorauszusetzen)

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts war es, für eine Einführungsübung zur germanistischen Linguistik, die vor allem von Bachelor-Studierenden im ersten Semester besucht wird, eine Selbststudienaufgabe zu entwickeln und zu erproben.

Dabei sollten die Teilnehmenden nicht nur das für die Abschlussprüfung relevante Wissen zum Thema „Semantischer Wandel“ erwerben, sondern gleichzeitig anhand eng zugeschnittener Aufgaben den selbstständigen Umgang mit Fachliteratur und Standardwerkzeugen des wissenschaftlichen Arbeitens üben. Die Vorgehensweise orientiert sich dabei an Grundideen aus dem „Inverted Classroom Model“.

 

 
 Studierende_Wahlkampf-Werber-Fieber
Ziel: Motivation durch Kompetenzerleben

Studierende im Wahlkampf-Werber-Fieber

Dr. Volker Best

Philosophische Fakultät
Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie

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Zielgruppe

32 Master-Studierende

Projektbeschreibung

Wie kann die Motivation der Studierenden durch Kompetenzerleben gesteigert werden? Im “Praxisseminar Wahlkampf” wurde den Studierenden die Aufgabe gestellt, in Gruppen die Plakatkampagne einer Partei zur Bundestagswahl 2017 zu konzipieren.

Publikation Studierende im Wahl-Werber-Fieber.
Die Erstellung von Wahlplakaten zur Bundestagswahl 2017 im
„Praxisseminar Wahlkampagne“. In: PVS 3/2017, S. 452-472.
 

 
  Warum Philologie heute
Ziel: Motivation durch Kompetenz- und Autonimieerleben

Warum Philologie heute? Texte lesen zu können, ist eine Kunst

Milan Herold

Philosophische Fakultät
Institut für Klassische und Romanische Philologie, Abteilung für Romanische Philologie

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Zielgruppe Bachelor-Studierende 1.-8. Fachsemester, auch internationale Studierende
Projektbeschreibung Herausforderung und Methode:
  • Kritische Lektürefähigkeit erarbeiten und erproben
  • Autonomie und Kompetenz erleben
Seminare und Übungen:
  • Obszönität und Gewalt vom 12. -18. Jh. / Das Islambild in der Gegenwartsliteratur
  • Einführung in die romanische Literaturwissenschaft / Literatur vom 19. Jh. bis zur Gegenwart
 

 
 Methodenbuffet
Ziel: Motivation durch Kompetenzerleben

"Methodenbuffet" - Wortschatzerweiterung im Anfangsunterricht Chinesisch als Fremdsprache

Kerstin Isaak

Philosophische Fakultät
Institut für Orient- und Asienwissenschaften,
Abt. für Sinologie (ausgeschieden)

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende Asienwissenschaften / Chinesisch im 1. Fachsemester

Projektbeschreibung

Herausforderung: Verschiedene Lernpersönlichkeiten möglichst individuell und selbstbestimmt Schriftzeichen lernen lassen.

Didaktische Fragestellungen:
Was kann ich als Lehrperson tun, damit die Studierenden beim Zeichenlernen bestmögliche Ergebnisse erzielen?
Wie kann ich die langfristige Motivation erhalten?

 

 
 Discuss
Ziel: Motivation durch Kompetenzerleben

Discuss. Studierende als argumentationsorientierte Literaturwissenschaftler*innen

Dr. Imke Lichterfeld

Philosophische Fakultät
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie

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Zielgruppe

Master-Studierende des Studiengangs English Literatures and Cultures im 3. Fachsemester

Projektbeschreibung

Herausforderung: Zwar schon oft geplant, aber selten erreicht: Zurücknehmen der Lehrkraft bei einer Diskussion der Studierenden untereinander.

Didaktische Fragestellung: Wie schaffe ich es, dass Studierende diskutieren? ... konstruktiv, kritisch und fakten- sowie interpretationsorientiert als Gruppe im Plenum mit reduzierter Moderation durch Dozent*in.

 

 
 Lernen_im_Projekt
Ziel: Motivation durch Kompetenzerleben

Lernen im Projekt: Projektseminar „Kulturvermittlung und Öffentlichkeit“

Andrea Osten-Hoschek

Kath.-Theologische Fakultät
Institut für Kirchengeschichte, Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung

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Zielgruppe

Studierende des Magister Theologiae in höheren Fachsemestern

Projektbeschreibung

Das Projektseminar befasst sich mit der Sprachfähigkeit von Theologie im Medium von Kunst und Architektur (insb. in einer säkularen und pluralen Gesellschaft). Die Studierenden erfahren, deuten und evaluieren die theologische Aussagekraft in eigenständigen Projekten.

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden dazu den nötigen Freiraum und die Struktur, um über zwei Semester ein eigenständiges Themenfeld zu erschließen und zu präsentieren.

 

 
 Language_matters
Ziel: eTeaching – Schreiben fürs Netz

"Language matters!" – Schreiben eines Wissenschaftsblogs für Jugendliche

Dr. Stefanie Pohle

Philosophische Fakultät
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie

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Zielgruppe

Master-Studierende des Studiengangs Applied Linguistics, überwiegend 1. Fachsemester

Projektbeschreibung

Studierende schreiben im Studium i.d.R. nur Texte für sich selbst oder ihre Dozent*innen, man könnte auch böse behaupten, für die Schublade. Das Projekt folgt daher der schreibdidaktischen Forderung nach einer Integration von authentischen Schreibaufgaben in die Fachlehre.

Nach dem Prinzip des Scaffolding wurden die Kursteilnehmer*innen im Verlauf des Semesters an die Veröffentlichung eines populärwissenschaftlichen Textes auf Englisch in einem Blog herangeführt. Studierende sollten dabei linguistische Themen für eine reale jugendliche Leserschaft aufbereiten.

Als Testleser*innen konnten 15-18-jährige Schüler*innen eines Troisdorfer Gymnasiums im Rahmen eines Kooperationsprojektes gewonnen werden. Die Schüler*innen beantworteten im Vorfeld Fragen zu ihrem Leseverhalten, ihrem Interesse an Sprache(n) und zu ihren Vorstellungen über die Themenbereiche der Blogbeiträge. Sie gaben außerdem Rückmeldung zu Textentwürfen.

Eine zusätzliche Motivation für die Studierenden sollte sein, dass das Schreiben fürs Netz zu den möglichen Berufsfeldern der Absolvent*innen des Studienganges gehört und sie durch das Projekt berufsrelevante Kompetenzen erwerben konnten.

Publikation Language Matters! Bloggen als digitale Schreiberfahrung für Studierende.
In: JoSch - Journal der Schreibberatung 01/2018, S. 65-80.
 

 
  Video-gestützte Rollenspiele
Ziel: Stärkung von Praxiselementen im Studium

Video-gestützte Rollenspiele zur Arzt-Patienten-Interaktion

Dr. Dirk Scheele

Medizinische Fakultät
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

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Zielgruppe

Studierende im 1. vorklinischen Semester

Projektbeschreibung

Ein wesentliches Lehrziel der Medizinpsychologie besteht darin, den Studierenden in der Vorklinik die Erprobung von Arzt-Patienten-Gesprächen in verschiedenen Situationen zu ermöglichen.

Als didaktische Weiche wurden zwei Lernwege vorgeschlagen, und in zwei Seminar-Sitzungen wurden durch Mikroartikel vorbereitete Gesprächssituationen in Kleingruppen simuliert. Die Auswertung der Gespräche erfolgte mit einem Video-basierten Peer-Feedback.

 

 
 Fragen_ihn_selbst
Ziel: Motivation durch Kompetenzerleben

"Fragen wir ihn doch selbst..."

Sebastian Schmidt

Ev.-Theologische Fakultät
Lehrstuhl für Systematische Theologie und Hermeneutik, Prof. Dr. Richter

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Zielgruppe

Lehramtsstudierende, vorwiegend zu Studienbeginn (zwei Proseminare an den Universitäten Bonn und Köln, in Kooperation mit K. Opalka)

Projektbeschreibung

Innovative Elemente:
a) Das Fachgespräch mit dem Autor via Videokonferenz
b) Ergebnissicherung und Übungen zu Fertigkeiten des methodischen Arbeitens via eLearning
c) Team-Play bei Planung & Durchführung

Zwei Proseminare führten im SoSe 2016 in die Themen und Arbeitsweisen der Systematischen Theologie ein. Zielpunkt der Veranstaltungen war eine Videokonferenz mit dem Münchener Theologieprofessor Jörg Lauster (Autor des im Seminar vornehmlich behandelten Werks). Die Studierenden sollten durch diesen besonderen Abschluss zur vertieften Auseinandersetzung mit den Inhalten motiviert werden und sich zugleich im Fachgespräch als kompetente Fragensteller erleben können.

 

 
 Interdisziplinärer_Perspektivwechsel
Ziel: Motivation durch Kompetenzerleben

Interdisziplinärer Perspektivwechsel

Dr. Dr. Ricarda Schmithausen

Landwirtschaftliche Fakultät
Institut für Tierwissenschaften

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Zielgruppe

Studierende der Humanmedizin im 1. Klinischen Semester

Projektbeschreibung

Das Thema „Multiresistente Bakterien“ ist für duale Seminare in Humanmedizin und Agrarwissenschaften von großer Bedeutung, da sich die Studierenden zukünftig mit der Kontrolle von Antibiotika-resistenten Erregern bei Patienten in der Klinik bzw. bei Tieren im Stall befassen. Der Bildungsauftrag fördert die Entwicklung und Stärkung der folgenden Fähigkeiten und Kompetenzen: personale Kompetenzen, sozial-kommunikative Kompetenzen, berufliche Handlungskompetenzen.

Ziel des Projekts ist die multiperspektivische Auseinandersetzung mit Antibiotika-resistenten Erregern im Hinblick auf zukünftige Konsequenzen und gesellschaftliche Verantwortung für die Humanmedizin und Landwirtschaft.

 

 
 Poster
nicht öffentlich
Ziel: Wissenserwerb auslagern

"Flipped-Classroom-Elemente" in der Arbeit mit ethischen Entwürfen

Dipl.-Theol. Markus Weskott

Ev.-Theologische Fakultät
Systematische Theologie und Hermeneutik, Abt. Sozialethik

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Zielgruppe

Studierende der Studiengänge Ev.Theologie und Hermeneutik (B.A.); Ev.Theologie (Kirchl. Ex.); Magister Theologiae; Ev. Religionslehre (LA BA GymGe)

Projektbeschreibung

Die Herausforderungen der Lehrveranstaltung liegen zum einen in der Heterogenität der Lerngruppe im Hinblick auf Vorwissen (inhaltliche Ebene) und zum anderen in der Heterogenität der Lerngruppe hinsichtlich der Kompetenzen im Bereich „Lesen und Verstehen wissenschaftlicher Texte“ (methodische Ebene).

Den Herausforderungen auf inhaltlicher und methodischer Ebene wird durch den gezielten Einsatz von Elementen des „Flipped bzw. Inverted Learning“ begegnet.

 

 


Graduation Summer Semester 2016

 
 Growing_up.jpeg
Ziel: Vermittlung von Kompetenzen im akademischen Lesen und Schreiben

Growing up in the South Pacific: Childhood in Aotearoa New Zealand - eine literaturwissen­schaftliche Übung in academic reading and writing

Dr. Hanne Birk

Philosophische Fakultät
Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 1./2. Fachsemester

Projektbeschreibung

Das Projekt beruht auf der Synergie von academic reading and writing exercises und einer literatur- und kulturwissenschaftlichen Übung im Bereich der postcolonial/Indigenous studies.

Die Zielsetzung umfasst somit auf der einen Seite die Vermittlung von Kompetenzen im akademischen Schreiben und Lesen, die Reduktion von Angst und Leistungsdruck vor der teilweise (ersten) Seminararbeit und eine paradigmatische Vorwegnahme einzelner Arbeitsschritte der Modulabschlussprüfung. Auf der anderen Seite wird gerade durch akademische Schreib- und Leseübungen zum Thema Growing up in the South Pacific ein Raum geschaffen, der Begegnungen mit den indigenen und non-indigenen Kulturräumen Aotearoa Neuseelands erfahrbar und somit transkulturelle Potenziale von writing and reading unmittelbar erlebbar macht.

Somit fokussiert das Projekt die Vermittlung interkultureller Schlüsselkompetenzen ebenso wie kulturell relative mimetische und poietische Funktionspotenziale fiktionaler Texte.

Die didaktische Umsetzung beruht u.a. auf Lese- und Schreibübungen, der gemeinsamen Gestaltung einer 'TransAotearoa Literary Tour' mittels mini-presentations und slides, auf der Durchführung des Unterrichts auf der Basis des tuakana-teina-Modells, eines Māori-Lehr-Lernkonzepts, das studentischem cascade teaching entspricht, sowie weiteren aktivie­renden Methoden.

 

 
 Schreibintensive_Lehre.jpeg
Ziel: Vermittlung von Kompetenzen im akademischen Lesen und Schreiben

Schreibintensive Lehre in der Studieneingangsphase

Anna Sophie Brasch M.A.

Philosophische Fakultät
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 1./2. Fachsemester

Projektbeschreibung

Schreiben gehört zu den Grundkompetenzen von Literaturwissenschaft­lern. Zugleich muss wissenschaftliches Schreiben selbst zu Beginn des Studiums erst erlernt werden. Dies wurde zum Anlass genommen, ein Modell für die Implementierung einer geleiteten Schreibausbildung im ersten Studienjahr zu entwerfen:

Vor dem Hintergrund des Konzeptes des „Forschenden Lernens“ im All­gemeinen und der Schreibdidaktik bzw. der schreibintensiven Lehre im Speziellen sollte im Rahmen eines Bachelor-Seminars an das wissen­schaftliche Schreiben als grundlegende Form wissenschaftlichen Arbei­tens in den Literaturwissenschaften herangeführt werden. Im Rahmen einer obligatorischen Semesterleistung sollten so anhand eines drei- bis fünfseitigen Textes alle wesentlichen Arbeitsschritte des Erstellens einer wissenschaftlichen Arbeit im Kleinen durchgeführt werden. Durch ein an­schließendes Peer-Review-Verfahren sollte ein grundlegendes Bewusst­sein für die Beurteilung wissenschaftlicher Texte geschaffen und der kritische Umgang mit dem eigenen Text geschult werden.

Zielgruppe des Projektes waren Studierende im ersten und zweiten Fachsemester; das Projekt dient so zugleich der systematischen Vor­bereitung der ersten Seminararbeit der Studierenden, die in diesem Studiengang in der Regel im dritten Fachsemester verfasst wird.

 

 
 Inverted Classroom
Ziel: Wissenserwerb auslagern

Inverted Classroom - eine moderne Alternative zur klassischen Frontalvorlesung?

Dr. Andreas Hansen

Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Chemie, Mulliken Center for Theoretical Chemistry

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Zielgruppe

Master-Studierende des Wahlpflicht­moduls MCh WP4 (mittelbar: die Dozent*innen der Math.-Naturwissenschaftlichen Fakultät)

Projektbeschreibung

Vorlesungen in traditioneller Durchführung sind das tragende Element im höheren Bildungsbereich, werden jedoch didaktisch häufig kritisiert. Eine Alternative bietet das “Inverted Classroom” (IC)-Modell, in dem Lehr- und Lernaktivitäten zwischen Heimarbeit und Präsenzveranstal­tung durch den Einsatz von Vorlesungsvideos mit anschließender Ple­numssitzung optimal auf die entsprechenden Phasen angepasst werden.

Im Rahmen des individuellen Lehrprojektes wurde eine Vorle­sung im IC-Modell durchgeführt und hinsichtlich Lernförderlichkeit und realistischer Umsetzung evaluiert.

Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass das IC-Modell durchaus eine sinnvolle und zukunftsweisende Alter­native zur traditionellen Frontalvorlesung darstellt und auch von den Studierenden überwiegend positiv aufgenommen wurde. Dieses erfreu­liche Ergebnis ermutigt hoffentlich weitere Dozent*innen, ihre Lehr­konzepte zu überarbeiten, auch wenn dies kurzfristig einen nicht zu unterschätzenden Mehraufwand nach sich zieht.

 

 
 Starkregen.jpg
Ziel: Unterstützung des Lernprozesses durch den Einsatz digitaler Medien

Starkregen und urbane Sturzfluten – Eine 3-Tages-Exkursion zur Entwicklung einer virtuellen Exkursion mit Blended-Learning-Elementen

Dipl.-Geogr. Britta Höllermann

Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Erdwissenschaften
Geographisches Institut

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende im 3./5. Fachsemester

Projektbeschreibung

Im Rahmen einer 3-tägigen Exkursion für Geographie-Bachelor-Studierende im 3./5. Fachsemester zum Thema „Starkregen und Sturzfluten in urbanen Räumen“ wurde der Einsatz digitaler Medien zur Unterstützung des Lernprozesses erprobt. Die Exkursion ist zwar auf die Erfahrung vor Ort und das Lernen direkt am Objekt angelegt, dennoch lassen sich viele digitale Medien sinnvoll einbinden, um das Lernen bzw. das Umsetzen vor Ort leichter zu gestalten (z.B. über den Zugang zum vorab selbsterstellten Wiki).

Ferner bietet die Einbindung digitaler Medien die Möglichkeit, eine „lebhafte“ Dokumentation im Sinne einer virtuellen Exkursion bzw. Reportage zu entwickeln (z.B. durch Video- und Audiosequenzen sowie Fotos).

Die gemeinsame Arbeit an einem Endprodukt ist insbesondere für die Motivation der Studierenden sowie für die Qualität der Ergebnisse förderlich. Darüber hinaus können die Inhalte so auch attraktiv anderen Studierenden zugänglich gemacht werden und ein Nacherleben der Exkursion ermöglichen. Weiterhin kann diese virtuelle Exkursion im Rahmen weiterer Seminare vertieft und weiterentwickelt werden. Das Format kann auch auf andere Exkursionsthemen übertragen werden.

 

 
Lab-Gaming.jpg 
Ziel: Wissenserwerb auslagern

Lab-Gaming - interaktive Praktikumsvorbereitung

Dipl.-Chem. Ina Krieger

Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Chemie
Institut für Theoretische und Physikalische Chemie

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Zielgruppe

Master-Studierende des Wahlpflicht­moduls MCh WP5

Projektbeschreibung

Bei der Durchführung von Experimenten werden Studierende mit der Aufgabe konfrontiert, Theorie und Praxis zu kombinieren, mit dem Ziel, das Verständnis wechselseitig zu verbessern. Um die Lernziele während eines selbständig durchzuführenden Experimentes zu fokussieren, ist der Aufbau von Grundlagen im voraus essentiell. Neben der Vermittlung von theoretischem Basiswissen durch Vorlesungen bleibt ein umfassen­des Selbststudium für die Studierenden Voraussetzung für das tiefere Verständnis während des Versuches.

Im Rahmen des individuellen Lehrprojektes wurde ein interaktives und strukturiertes Portal in eCampus als Praktikumsvorbereitung konzipiert, welches die Studierenden im Selbststudium unterstützt und zusätzlich praktisches Wissen zum Experiment vermittelt. eCampus bietet hierzu eine Vielzahl für Lehre optimierter Werkzeuge und Möglichkeiten an, die es erlauben, nach initialem Aufsetzen des Projektes dieses flexibel zu variieren, zu skalieren und für weitere Zwecke zu transferieren. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass interaktives Lab-Gaming durch effektive Fundamentbildung für eine erfolgreiche Verknüpfung von Theorie und Praxis einen zeitgemäßen und wesentlichen Katalysator für den Lernerfolg der Studierenden darstellt.

 

 
NeuroStainability 
Ziel: Förderung von Lernprozessen durch Transdisziplinarität

NeuroStainability
Neurowissenschaftliche Grundlagen nachhaltiger Entscheidungen

Nina Marsh

Medizinische Fakultät
Abteilung für Medizinische Psychologie
(Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie)

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Zielgruppe

Bachelor- und Master-Studierende

Projektbeschreibung

Nachhaltigkeitsmanagement bzw. nachhaltige Wertschöpfung (People, Planet, Profit) stellt Nachwuchs- und Führungskräfte in Wirtschaft, Poli­tik und dem Bildungswesen zunehmend vor komplexe(re) Herausforde­rungen. Die daraus resultierenden wissenschaftlichen und wirtschaft­lichen Fragestellungen können kaum in den Grenzen eines einzigen wissenschaftlichen Fachgebietes gelöst werden.

Im transdisziplinären, innovativen Veranstaltungskonzept NeuroStainability betrachten die Studierenden Nachhaltigkeit / nachhaltige Wertschöpfung aus einer psy­chologisch-neurowissenschaftlichen – und damit völlig neuen – Perspek­tive. Dieser Wissenstransfer soll die Studierenden dabei unterstützen, kompetente Nachhaltigkeitsstrategien und -ziele auf Basis von neuro­wissenschaftlichen Konzepten zu erarbeiten, zu reflektieren und zu diskutieren.

 

 
Für die Schule.jpg 
Ziel: Förderung des systematisch-theologischen Denkens und Arbeitens / Motivation durch Kompetenzerleben

Für die Schule sprachfähig werden - Christentum und Kultur im Gespräch

Katharina Opalka

Ev.-Theologische Fakultät
Institut für Hermeneutik

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Zielgruppe

Lehramtsstudierende, vorwiegend zu Studienbeginn (zwei Proseminare an den Universitäten Bonn und Köln, in Kooperation mit S. Schmidt)

Projektbeschreibung

Über Christentum, Glaube und Theologie theologisch verantwortet Auskunft geben zu können – das ist eines der Ziele eines Theologie­studiums. Als ein erster Schritt auf diesem Weg ist das Proseminar „Einführung in die Systematische Theologie – Die Verzauberung der Welt – Christentum und Kultur“ konzipiert, das im SoSe 2016 an der Univer­sität zu Köln für Lehramt-Studierende aller Schulformen stattgefunden hat.

Als zukünftige Lehrer*innen müssen die Studierenden in verschiedenen Zusammenhängen Rede und Antwort stehen können – im Proseminar sollen sie deshalb zunächst selbst ins Gespräch kommen und Sprach­fähigkeit erproben und zwar auf verschiedene Art und Weise:
1. Ganz klassisch über einen Text reden, nämlich Jörg Lausters Buch „Die Verzauberung der Welt“;
2. über E-Learning Methoden mit Kommili­ton*innen in einem Parallelkurs;
3. mit der sie umgebenden Kultur in Köln und
4. als besonderes Highlight des Seminars, ein Skype-Interview mit dem Theologen Jörg Lauster, dem Autor der Seminarlektüre, führen. Die Studierenden haben die Chance, das theologisch selbst Erarbeitete und Formulierte noch einmal mit dem Autor zu diskutieren.

 

 
 Die neue Übung.jpg
Ziel: Vermittlung von Lernstrategien

Die neue Übung zur Vorlesung: studierendenorientiert und kompetenzentwickelnd

Daniele Saracino M.A.

Philosophische Fakultät
Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie

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Zielgruppe

Bachelor-Studierende

Übung zur Vorlesung: “Europäische Integration: Interessen, Prozesse, Politiken”

Projektbeschreibung

Übungen dienen häufig zur Wiederholung des Stoffes aus der dazugehö­rigen Vorlesung. Sie sind daher fast ausschließlich auf die Vermittlung von Inhalten ausgelegt und als Frontalunterricht konzipiert. In diesem Projekt wurde der Versuch unternommen, das Gesamtkonzept der Übung vollständig zu überarbeiten: studierendenorientiert, kompetenz­entwickelnd und vorlesungsergänzend.

Mit einem modernen hochschul­didaktischen Ansatz wurde ein Methodenmix eingesetzt, der die fach­spezifische Kompetenzentwicklung mit der Inhaltsvermittlung kombi­nierte. Im Zentrum dieses Vorhabens stand eine Lerndokumentation, die den Studierenden das Lernen für die Prüfung erleichtern und die Wissensermittlung nachhaltiger gestalten sollte.

 

 
Erfahrungsbasiertes Video-Training.jpg 
Ziel: Stärkung von Praxiselementen im Studium

Erfahrungsbasiertes Video-Training: Gesundheitscheck beim Ferkel

Dr. Julia Steinhoff-Wagner

Landwirtschaftliche Fakultät
Institut für Tierwissenschaften - Präventives Gesundheitsmanagement

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Zielgruppe

Studierende kurz vor dem Abschluss

Projektbeschreibung

Tierwissenschaftler*innen müssen vor und während ihres Studiums keine prak­tische Tätigkeit mehr nachweisen und scheitern bei Beprobungen im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten zunehmend an mangelndem psycho­motorischen Basiswissen. Mit Hilfe eines erfahrungsbasierten Video-Trainings sollen am Beispiel des Gesundheitschecks beim Ferkel die Vorgehensweise erklärt und häufige Fehler thematisiert werden. Dabei werden die Lernerfahrungen von erfahrenen Studierenden genutzt, um theoretische Kenntnisse am praktischen Beispiel zu wiederholen und fehlende eigene praktische Erfahrungen durch eine bildliche Vorstellung der Tätigkeiten zu konkretisieren.

 

 
 Bonner Exegetisches Lexikon.jpg
Ziel: Vermittlung von Kompetenzen im akademischen Schreiben

Bonner Exegetisches Lexikon — lesen - verstehen - erklären

Dipl.-Theol. Tobias Wieczorek

Ev.-Theologische Fakultät
Abteilung für Neues Testament

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Zielgruppe

Alle Studierende

Projektbeschreibung

Die Exegese biblischer Texte ist eine der zentralen Aufgaben der Theo­logie. Die Bedeutung des spezifischen Vokabulars an Fachbegriffen zu kennen, derer sich die Exegese bedient, ist für die Lektüre von Kommen­taren und anderer Sekundärliteratur unerlässlich.

Ziel des Projekts ist die Realisierung eines Lexikons exegetischer Fach­begriffe mit studentischer Autorschaft und unter redaktioneller Beteili­gung der Studierenden. Dabei soll der jeweilige Gegenstand eines Artikels in seiner notwendigen Kürzen beschrieben, hinsichtlich seiner Bedeutung für die theologische Exegese erklärt und mit Beispielen versehen werden. Das Projekt ist dabei in hohem Maße durch seine Verknüpfung von Forschung und Lehre geprägt.

 

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