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Curriculumsentwicklung

Im Rahmen der kompetenzorientierten Curriculumsentwicklung ist die Passung von Studiengangs- und Modulzielen ebenso entscheidend wie die Abstimmung von Modulzielen untereinander. Dies setzt sich inhaltlich auf der nächsten Ebene in der erforderlichen Abstimmung von Modul- und Veranstaltungszielen sowie der Wahl der zum angestrebten Kompetenzerwerb passenden Prüfungsform fort. Der studentische Arbeitsaufwand (Workload) sowie die generelle Studierbarkeit (inklusive obligatorischer Kompetenzfolgen und -abhängigkeiten) bilden hierbei rahmende Richtgrößen. Bei all dem ist ferner der Vermittlung – implizit oder explizit – allgemeiner und fachübergreifender Kompetenzen hinlänglich Rechnung zu tragen, wie sie in Wissenschaft oder Beruf für Absolvent*innen eines Studiengangs bedeutsam sind, etwa zu Data Literacy.

Unter Beachtung dieser Punkte sollte ein Studiengang derart entwickelt werden, dass insbesondere die folgenden Aspekte erfüllt sind:

  • Die Qualifikations- sowie die Modulziele sind handlungsorientiert formuliert und bieten Studierenden wie Studieninteressierten konkrete Informationen, welche Kompetenzen sie wann im Studienverlauf erlangen werden.
  • Die Nachhaltigkeit der Lernprozesse ist mittels der Passung von Zielformulierung und Kompetenzanwendung (d. h. Veranstaltungs- und Prüfungsform) gesichert und fügt sich ein in das Konzept des lebenslangen Lernens; ein „teaching to the test“ (auch „Bulimielernen“ genannt) wird vermieden.
  • Die Transparenz des Studienverlaufs ist sichergestellt. In jedem Studienabschnitt ist klar definiert und wird klar kommuniziert, welche Kompetenzen durch welche Module erlangt werden und wie diese zueinander stehen. Eine Redundanz wird mithin ebenso vermieden wie eine fehlende Passung aufgrund nicht hinlänglich vorhandener Voraussetzungen auf Seiten der Studierenden respektive zu hoher Anforderungen von Seiten Lehrender.
  • In organisatorischer und qualitativer Hinsicht wird Wert gelegt auf die regelmäßige Analyse der oben genannten Aspekte sowie auf die Einhaltung der definierten Kompetenzfolgen und selbst gesetzten Qualitätsansprüche.

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